Die E-Rechnungspflicht kommt schrittweise – und mit ihr neue Anforderungen an Prozesse, Systeme und Zuständigkeiten im Unternehmen. Erfahren Sie, was jetzt wichtig ist, welche Fristen gelten und wie Sie sich frühzeitig auf die Umstellung vorbereiten können.
E-Rechnungspflicht 2027
Was Unternehmen wissen sollten
Die E-Rechnungspflicht verändert den B2B-Rechnungsverkehr grundlegend. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen, Fristen und Formaten auseinandersetzen, um ihre Prozesse rechtzeitig anzupassen und den Rechnungsausgang zukunftssicher aufzustellen.
Dabei endet die Entwicklung nicht bei nationalen Vorgaben. Gerade für international tätige Unternehmen wird die standardisierte elektronische Rechnungsstellung über PEPPOL und EDI zunehmend zum Standard im B2B- und B2G-Bereich.
Als Mitglied im VeR – Verband elektronische Rechnung sind wir nah an aktuellen Entwicklungen und Impulsen rund um digitale Rechnungsprozesse. Unsere SAP Silver Partnerschaft unterstreicht zudem unsere fundierte Expertise bei der Umsetzung leistungsstarker Lösungen für einen zukunftsfähigen elektronischen Rechnungsausgang.

Frist zur Umstellung
Der Handlungsdruck für Unternehmen steigt. Die Anpassung von Systemen, Prozessen und Schnittstellen braucht Zeit – besonders dann, wenn mehrere Bereiche beteiligt sind. Wer jetzt startet, schafft die Grundlage für eine strukturierte Umsetzung und vermeidet unnötigen Zeitdruck zum Jahresende.
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Inhalte im Überblick
Welche Anforderungen Unternehmen ab 2027 erfüllen müssen
Mit der neuen Gesetzgebung werden strukturierte elektronische Rechnungen zum Standard im B2B-Geschäft. Rechnungen müssen künftig in einem maschinenlesbaren, strukturierten Format erstellt und so übermittelt werden, dass eine automatisierte Verarbeitung möglich ist.
Zu den relevanten Standards zählen dabei XRechnung und ZUGFeRD als geeignete E-Rechnungsformate. Auch Peppol gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung, da es als standardisiertes Netzwerk den strukturierten elektronischen Austausch von Rechnungen unterstützt. Klassische PDF-Rechnungen hingegen gelten künftig nicht mehr als elektronische Rechnung im Sinne der gesetzlichen Vorgaben und müssen entsprechend ersetzt oder ergänzt werden.
Grundlage für diese Entwicklung ist das Wachstumschancengesetz, mit dem die Digitalisierung im Rechnungswesen vorangetrieben und steuerliche Prozesse effizienter gestaltet werden sollen. Ziel ist es unter anderem, die Transparenz zu erhöhen, Betrugsrisiken zu reduzieren und perspektivisch eine automatisierte Meldung von Transaktionsdaten zu ermöglichen. Die E-Rechnung bildet damit die Basis für eine weitergehende Digitalisierung des Finanzwesens.
Mehr Informationen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html
Welche Standards Unternehmen kennen sollten
Im Zuge der E-Rechnungspflicht kommen vor allem strukturierte Rechnungsformate zum Einsatz, die eine automatisierte Verarbeitung ermöglichen. Zu den wichtigsten Standards zählen XRechnung als rein strukturiertes Datenformat sowie ZUGFeRD, das strukturierte Daten mit einer visuellen PDF-Darstellung kombiniert.
Ergänzend spielt auch Peppol eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich nicht um ein Rechnungsformat im eigentlichen Sinne, sondern um ein standardisiertes Netzwerk für den sicheren elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten wie Rechnungen. Insbesondere im internationalen Umfeld und im öffentlichen Sektor gewinnt Peppol zunehmend an Bedeutung.
Welches Format beziehungsweise welcher Übertragungsweg (E-Mail und/oder Peppol) eingesetzt wird, hängt häufig von den Anforderungen der Geschäftspartner, regulatorischen Vorgaben sowie den eingesetzten Systemen ab. Unternehmen sollten daher frühzeitig prüfen, welche Standards ihre Kunden erwarten und wie sich diese technisch in bestehende Prozesse integrieren lassen.
Warum das Thema nahezu jedes Unternehmen betrifft
Die E-Rechnungspflicht gilt grundsätzlich für alle Unternehmen im B2B-Bereich. Betroffen ist dabei nicht nur der Versand von Rechnungen, sondern der gesamte Prozess rund um Rechnungsprüfung, Freigabe und Archivierung.
Je nach Systemlandschaft und bestehendem Digitalisierungsgrad kann die Umstellung unterschiedlich umfangreich ausfallen und mehrere Fachbereiche gleichzeitig betreffen. Insbesondere Unternehmen mit gewachsenen Systemlandschaften stehen vor der Herausforderung, bestehende Prozesse anzupassen und neue Anforderungen zu integrieren.
Damit wird das Thema schnell zu einer gemeinsamen Aufgabe für Finance, IT und Prozessverantwortliche, die eng zusammenarbeiten müssen, um eine reibungslose und zukunftssichere Umsetzung zu gewährleisten.
Warum Unternehmen frühzeitig handeln sollten
Wer sich erst kurz vor Ablauf der Übergangsfristen mit der E-Rechnungspflicht beschäftigt, riskiert Zeitdruck und kurzfristige Implementierungen. Die Umstellung betrifft oft mehrere Systeme und Prozesse – vom ERP über das Dokumentenmanagement bis hin zu Freigabeworkflows und Archivierung.
Zusätzlich besteht die Gefahr, dass Lösungen unter Zeitdruck nicht optimal integriert werden und langfristig zu ineffizienten Prozessen oder Medienbrüchen führen. Auch Abstimmungen mit Geschäftspartnern sowie Anpassungen von Stammdaten erfordern Zeit und sollten frühzeitig eingeplant werden.
Unternehmen, die frühzeitig starten, können die Einführung strukturiert planen, Risiken minimieren und ihre Rechnungsprozesse gleichzeitig effizienter und transparenter gestalten.
Warum ein PDF keine elektronische Rechnung ist
Ein häufiger Irrtum: Eine digital versendete Rechnung ist automatisch eine elektronische Rechnung. Tatsächlich erfüllen jedoch nur strukturierte Datenformate die gesetzlichen Anforderungen.
Ein PDF enthält zwar Rechnungsinformationen, ermöglicht jedoch keine standardisierte maschinelle Verarbeitung. Das bedeutet, dass Daten weiterhin manuell ausgelesen oder nur mit zusätzlichem Aufwand verarbeitet werden können.
Unternehmen, die weiterhin ausschließlich mit PDFs arbeiten, müssen ihre Prozesse daher in den kommenden Jahren anpassen und auf strukturierte Formate umstellen, um sowohl gesetzliche Anforderungen zu erfüllen als auch Automatisierungspotenziale zu nutzen.
Fristen zur Umsetzung der E-Rechnungspflicht
Die Einführung der E-Rechnungspflicht erfolgt schrittweise über mehrere Jahre. Die Timeline zeigt die wichtigsten Meilensteine und Übergangsfristen auf dem Weg zur verpflichtenden elektronischen Rechnung im B2B-Bereich.
2025-2026
Übergangsphase für den Rechnungsversand
Unternehmen dürfen weiterhin Papier- und PDF-Rechnungen versenden, sofern der Rechnungsempfänger zustimmt. Viele Unternehmen beginnen in dieser Phase mit der Umstellung ihrer Prozesse und Systeme.
ab 2027
Verpflichtende elektronische Rechnungen für größere Unternehmen
Unternehmen mit mehr als 800.000 € Jahresumsatz müssen Rechnungen im strukturierten elektronischen Format versenden (z. B. XRechnung oder ZUGFeRD).
ab 2028
E-Rechnungspflicht für alle Unternehmen im B2B-Bereich
Die elektronische Rechnung wird für alle Unternehmen verpflichtend. Papier- oder reine PDF-Rechnungen sind dann im B2B-Geschäft nicht mehr zulässig.
Warum elektronische Rechnungen mehr als nur ein neues Format sind
Die Einführung der E-Rechnung verändert nicht nur das Rechnungsformat, sondern den gesamten Rechnungsprozess. Durch strukturierte Daten können Informationen automatisiert verarbeitet und direkt in bestehende Systeme übernommen werden. Dadurch werden Abläufe rund um Rechnungsausgang, Prüfung, Freigabe und Archivierung neu gestaltet und stärker miteinander verknüpft. Unternehmen, die diesen Wandel aktiv nutzen, können ihre Prozesse nicht nur gesetzeskonform anpassen, sondern auch effizienter, transparenter und zukunftssicher aufstellen.
So wird aus einer regulatorischen Anforderung gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Prozessoptimierung.
Wie Rechnungen nahtlos in bestehende Systemlandschaften eingebunden werden
Elektronische Rechnungen entfalten ihr volles Potenzial erst dann, wenn sie vollständig in ERP- und Systemlandschaften integriert sind. Im SAP-Umfeld bedeutet das, dass Rechnungsdaten direkt aus strukturierten Formaten übernommen und automatisiert weiterverarbeitet werden können. Manuelle Zwischenschritte wie das Erfassen, Übertragen oder Nachbearbeiten von Daten entfallen weitgehend, wodurch Prozesse durchgängig und ohne Medienbrüche ablaufen.
Das sorgt nicht nur für schnellere Abläufe, sondern reduziert auch Fehlerquellen und verbessert die Datenqualität. Gleichzeitig schaffen integrierte Prozesse die Grundlage für mehr Transparenz und eine effizientere Steuerung des gesamten Rechnungseingangs.
Wie digitale Prozesse manuelle Aufwände reduzieren
Digitale Prozesse ermöglichen im Rechnungsausgang eine weitgehende Automatisierung. Ausgangsrechnungen können auf Basis vorhandener ERP-Daten automatisch erstellt, in das passende E-Rechnungsformat überführt und an Kunden oder Plattformen übermittelt werden. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand deutlich und Rechnungen lassen sich schneller, konsistenter und mit weniger Fehlern versenden.
Gleichzeitig verbessert sich die Transparenz über den Versandstatus und den gesamten Ausgangsprozess.
Welche Vorteile strukturierte und nachvollziehbare Prozesse bieten
Strukturierte elektronische Rechnungen schaffen eine hohe Transparenz im gesamten Rechnungsprozess. Jeder Schritt ist nachvollziehbar und dokumentiert. Das erleichtert interne Kontrollen, verbessert die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen sowie interner Compliance-Vorgaben.
Gleichzeitig entstehen bessere Möglichkeiten für Auswertungen, Reportings und die kontinuierliche Optimierung von Finanzprozessen. Unternehmen gewinnen dadurch nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine verlässlichere Grundlage für effiziente und gut steuerbare Abläufe.
Wie Unternehmen konkret von der E-Rechnung profitieren
Die Einführung der E-Rechnung bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Rechnungsprozesse nicht nur zu digitalisieren, sondern auch messbar zu verbessern. Durch automatisierte Abläufe, reduzierte manuelle Tätigkeiten und eine bessere Datenqualität lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen und Prozesskosten nachhaltig senken. Gleichzeitig erhöht sich die Skalierbarkeit, sodass auch wachsende Rechnungsvolumina effizient verarbeitet werden können.
Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einer höheren Transparenz und besseren Steuerbarkeit ihrer Finanzprozesse. Entscheidungen können schneller getroffen werden, da relevante Informationen jederzeit verfügbar sind. Die E-Rechnung wird damit nicht nur zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sondern zu einem wichtigen Hebel für mehr Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit.
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Formate, Schnittstellen und Archivierung
Die Einführung der E-Rechnung erfordert mehr als nur neue Dateiformate. Unternehmen müssen strukturierte Rechnungsformate, passende Schnittstellen sowie eine revisionssichere Archivierung berücksichtigen, um elektronische Rechnungen effizient und gesetzeskonform verarbeiten zu können.
Nur wenn alle technischen Komponenten sauber zusammenspielen, lassen sich Medienbrüche vermeiden und Prozesse nachhaltig automatisieren. Gleichzeitig gewinnen standardisierte Schnittstellen zunehmend an Bedeutung, um Rechnungen systemübergreifend austauschen zu können.
Auch auf internationaler Ebene entwickelt sich die E-Rechnung weiter: Initiativen wie ViDA (VAT in the Digital Age) auf EU-Ebene zielen darauf ab, den elektronischen Rechnungsaustausch und die Meldung von Transaktionsdaten weiter zu vereinheitlichen. Unternehmen sollten daher bereits heute darauf achten, dass ihre Systeme flexibel genug sind, um zukünftige Anforderungen und Standards abzubilden.
Rechnungen effizient in bestehende Systeme einbinden
Damit E-Rechnungen ihr volles Potenzial entfalten können, müssen sie reibungslos in bestehende ERP- und Dokumentenmanagement-Systeme integriert werden. So lassen sich Rechnungsdaten automatisiert übernehmen und ohne Medienbrüche weiterverarbeiten.
Eine enge Integration sorgt nicht nur für effizientere Abläufe, sondern bildet auch die Grundlage für durchgängige und skalierbare Rechnungsprozesse. Insbesondere im SAP-Umfeld spielt die strukturierte Übergabe von Daten eine zentrale Rolle für eine stabile und performante Verarbeitung.
Mit Blick auf internationale Anforderungen gewinnt zudem die Anbindung an Netzwerke wie Peppol an Bedeutung. Diese ermöglichen einen standardisierten und grenzüberschreitenden Austausch von elektronischen Rechnungen und werden zunehmend von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen genutzt.
Das passende Betriebsmodell wählen
Bei der Umsetzung stellt sich häufig die Frage nach dem passenden Betriebsmodell. Je nach Systemlandschaft, Sicherheitsanforderungen und IT-Strategie können sowohl Cloud-Lösungen als auch On-Premise-Modelle sinnvoll sein.
Cloud-Lösungen bieten dabei häufig Vorteile in Bezug auf Skalierbarkeit, schnelle Implementierung und regelmäßige Updates, insbesondere bei sich ändernden regulatorischen Anforderungen. On-Premise-Modelle hingegen ermöglichen eine stärkere Kontrolle über Daten und Systeme und werden häufig in bestehenden IT-Landschaften bevorzugt.
Gerade im Kontext internationaler Entwicklungen und sich dynamisch verändernder gesetzlicher Vorgaben kann ein flexibles Betriebsmodell entscheidend sein, um schnell auf neue Anforderungen reagieren zu können.
Projektphasen und typische Stolpersteine
Die Einführung der E-Rechnung ist meist ein bereichsübergreifendes Projekt. Eine klare Planung der Projektphasen hilft dabei, typische Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und die Umsetzung strukturiert zu steuern.
Wer potenzielle Stolpersteine – etwa in der Systemintegration, Datenqualität oder Abstimmung zwischen Fachbereichen – frühzeitig berücksichtigt, kann Risiken minimieren und die Einführung effizient umsetzen. Auch die Einbindung von Geschäftspartnern und die Abstimmung von Formaten und Übertragungswegen spielen eine wichtige Rolle für den Projekterfolg.
Welche Entwicklungen Unternehmen jetzt im Blick haben sollten
Die E-Rechnung entwickelt sich nicht nur national, sondern auch international mit hoher Geschwindigkeit weiter. Viele Länder setzen bereits auf verpflichtende elektronische Rechnungen oder erweitern bestehende Systeme um zusätzliche Meldepflichten. Ziel ist es, Steuerprozesse zu digitalisieren, Transparenz zu erhöhen und Betrug effektiver zu bekämpfen.
Auf europäischer Ebene treibt die Initiative ViDA (VAT in the Digital Age) die Harmonisierung von E-Rechnungsstandards und die Einführung digitaler Meldesysteme voran. Gleichzeitig gewinnt das Netzwerk Peppol zunehmend an Bedeutung, da es einen standardisierten und grenzüberschreitenden Austausch von Rechnungen ermöglicht.
Für international tätige Unternehmen bedeutet das: Die Anforderungen werden komplexer und dynamischer. Wer frühzeitig auf flexible, standardbasierte Lösungen setzt, kann nicht nur nationale Vorgaben erfüllen, sondern sich auch optimal auf zukünftige internationale Entwicklungen vorbereiten.
Vorteile von E-Rechnungen
Die E-Rechnungspflicht wurde eingeführt, um die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Geschäftsprozessen zu erhöhen. Sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich.
Steigerung der Effizienz
Elektronische Rechnungen enthalten strukturierte Daten, die automatisch in Buchhaltungs- oder ERP-Systeme importiert werden können. Das reduziert den manuellen Aufwand für Datenerfassung und Fehlerkorrektur.
Einsparung von Kosten
Durch die Digitalisierung entfallen Kosten für Papier, Druck, Porto und Lagerung. Die Vermeidung von Fehlern durch manuelle Eingaben kann zusätzliche Kosten senken.
Rechtliche Sicherheit
E-Rechnungen erfüllen die Anforderungen der GoBD und EU-Richtlinien, was eine revisionssichere Verarbeitung sicherstellt. Die Nachvollziehbarkeit von Änderungen und der Verbleib jeder Rechnung sind besser dokumentiert.
Internationale Standards
Anbindung der gängigen deutschen Formate an PEPPOL ermöglicht einen standardisierten und internationalen Austausch von Rechnungen über Ländergrenzen hinweg.
FAQ zur E-Rechnungspflicht 2027
Hier finden Sie Antworten auf zentrale Fragen rund um die E-Rechnungspflicht 2027. Das FAQ bietet eine erste Orientierung zu Anforderungen, Fristen und Auswirkungen für Unternehmen und unterstützt Sie dabei, das Thema besser einzuordnen.
Was ist eine elektronische Rechnung im Sinne der neuen Vorgaben?
Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format vorliegt und automatisiert verarbeitet werden kann. Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD erfüllen diese Anforderungen. Ein reines PDF gilt künftig nicht mehr als elektronische Rechnung.
Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich?
Die Einführung erfolgt schrittweise. Unternehmen müssen bereits ab 2025 elektronische Rechnungen empfangen können. Ab 2027 wird der Versand strukturierter E-Rechnungen für viele Unternehmen verpflichtend, bevor ab 2028 die Pflicht für alle gilt.
Welche Unternehmen sind von der E-Rechnungspflicht betroffen?
Grundsätzlich betrifft die E-Rechnungspflicht alle Unternehmen im B2B-Bereich. Unabhängig von Branche oder Größe müssen Unternehmen ihre Rechnungsprozesse anpassen, da sowohl der Versand als auch der Empfang elektronischer Rechnungen betroffen sind.
Welche Formate werden künftig unterstützt?
Zu den wichtigsten Formaten gehören XRechnung und ZUGFeRD. Zusätzlich spielt das Netzwerk Peppol eine wichtige Rolle beim standardisierten Austausch elektronischer Rechnungen zwischen Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern.
Welche Rolle spielen KI und Automatisierung?
KI-gestützte Erkennung liest Daten aus Rechnungen & Co. automatisch aus, schlägt Kontierungen vor und unterstützt bei der Klassifizierung von Dokumenten. Workflows leiten Belege an die richtigen Personen weiter, erinnern an Fristen und sorgen für transparente Freigaben. Das entlastet Teams von Routineaufgaben, senkt Fehlerquoten und schafft Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten.
Was passiert mit bestehenden PDF-Rechnungen?
PDF-Rechnungen können übergangsweise noch genutzt werden, erfüllen jedoch langfristig nicht die gesetzlichen Anforderungen. Unternehmen müssen ihre Prozesse daher so anpassen, dass sie strukturierte E-Rechnungen erstellen und verarbeiten können.
Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Umsetzung?
Die Einführung betrifft häufig mehrere Systeme und Prozesse, darunter ERP, Dokumentenmanagement und Freigabeworkflows. Typische Herausforderungen sind die Systemintegration, Datenqualität, Abstimmung mit Geschäftspartnern und die Anpassung bestehender Abläufe.
Wie sollten Unternehmen jetzt vorgehen?
Unternehmen sollten frühzeitig mit einer Bestandsaufnahme ihrer Prozesse und Systeme beginnen. Darauf aufbauend können sie eine klare Umsetzungsstrategie entwickeln, geeignete Technologien auswählen und die Einführung schrittweise planen.
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